Industriemuseum Chemnitz

 Seit 2000

Beschreibung

Die Idee eines Chemnitzer Industriemuseums reicht bis in das 19. Jahrhundert zurück. In den 1970er Jahren denkt man an ein "Museum zur Geschichte der Produktivkräfte". Die stillgelegte, denkmalgeschützte Gießerei Richter an der Annaberger Straße 114 wird als Museumstandort ausgewählt und 1992 eröffnet. Das ungebrochene Interesse an der industriellen Vergangenheit und die stetig anwachsende Sammlung macht die Suche nach einem neuen Standort des Museums unumgänglich. Das 1982 geschlossene Stammwerk des VEB Gießerei Rudolf Harlaß an der Kappler Drehe (Zwickauer Straße 119) wird das neue Museumsgelände. Im August 2000 wird Richtfest gefeiert, am 12. April 2003 wird der neue Museumsstandort feierlich eröffnet. 

Das Industriemuseum Chemnitz ist längst in der Mitte der Bevölkerung angekommen und fest in der Stadtgesellschaft verankert. Es ist der Referenzort für sächsische Industriegeschichte und wichtiger Bestandteil der sächsischen Industriekultur geworden. Das Industriemuseum Chemnitz im Zweckverband Sächsisches Industriemuseum hat sich in der Zeit seines Bestehens zu einem unverzichtbaren und identitätsstiftenden Element der Stadt Chemnitz entwickelt. Mit seiner prägnanten Fassade ist und bleibt es zudem eines der Wahrzeichen der Stadt der Moderne.

 

Autor(en): G. Schaefer

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