Sächsische Maschinenfabrik, vorm. Richard Hartmann AG
1837 - 1930Beschreibung
Richard Hartmann gründet 1839 mit August Götze eine Maschinenbaufabrik. Der erste Erfolg gelingt mit einer Vorspinnmaschine. Ab 1842 trägt das Unternehmen Hartmanns Namen, 1844 folgt der Umzug an die Leipziger Straße. Später entsteht die Sächsische Maschinenfabrik, eines der bedeutendsten Maschinenbauunternehmen Sachsens. Mit dem Bau von Lokomotiven wird Hartmann zum „sächsischen Lokomotivkönig“. 1930 endet die Firmengeschichte. Teile des Geländes gehen an die Stadt und werden für die Erweiterung des Schlossteichparks abgerissen. Im Zweiten Weltkrieg wird das Werk schließlich zerstört.
Erzeugnisse
Dampfmaschinen, Werkzeugmaschinen, Spinnereimaschinen, Webstühle, Lokomotiven, Streichgarnvorspinnmaschinen, Florteiler für Streich- und Tuchgarne
Autor(en): Thomas Hormes
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