Strumpffabrik Siegfried Peretz AG
1884 - 1938Beschreibung
1904 zieht die Strumpffabrik Siegfried Peretz von Jahnsdorf nach Chemnitz um. Drei Jahre später tritt sein Sohn Albert als Teilhaber in das Unternehmen ein. Der jüdische Unternehmer erweitert den Betrieb kontinuierlich. 1921 wird die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Die Kinder- und Damenstrümpfe von Peretz erlangen internationale Bedeutung. 1938 führt die „Arisierung“ zum Verlust der Existenzgrundlage. 1943 nehmen sich der Firmengründer und seine Frau vor der Deportation das Leben, der Sohn stirbt in Auschwitz. An das Schicksal der Familie Peretz erinnern Stolpersteine vor dem ehemaligen Fabrikgebäude.
Erzeugnisse
Strümpfe
Autor(en): Gisela Strobel
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