Werkstättenbahnhof, Reichsbahnausbesserungswerk (RAW)

 Seit 1872

Beschreibung

Der wirtschaftliche Aufschwung im 19. Jahrhundert stärkt auch den Eisenbahnausbau in Chemnitz. Die erste Werkstatt auf der Lerchenstraße wird bald zu klein. 1869 entsteht eine neue Lokwerkstatt an der Gabelung der Riesaer und Dresdner Linien. Mit zwei Rundhallen und Schiebebühne wird sie 1873 zum Werkstättenbahnhof erhoben und mehrfach erweitert. Nach Einbußen in der Weltwirtschaftskrise und massiven Kriegsschäden beginnt ab 1958 die Reparatur von Dieselloks. Das Werk bleibt nach der Wende erhalten und firmiert als „Fahrzeug- und Technologiezentrum“ Chemnitz.

Autor(en): Gisela Strobel

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